Auszeit in Kandy

Nach der aufregenden Busfahrt waren wir ziemlich geschafft. Zuerst haben wir ein Café angesteuert, um uns zu stärken. Nach der hektischen Fahrt war "Ceylon TEA CABIN" ein wahrhaft entspannter Ort. Klimatisiert ruhig und es gab tolle Getränke.

So kam es, dass wir dort gegen 18.30 Uhr saßen, es langsam dunkel wurde und wir noch keine Unterkunft hatten. Merkwürdigerweise machte mich das irgendwie aber nicht nervös. Ich hatte vorher natürlich schon fleißig recherchiert und wusste, dass fast jedes Hotel der Stadt noch Zimmer frei hatte. Wir hatten die freie Auswahl. Buchen, bevor wir wirklich in Kandy angekommen sind, hatte ich nicht getan, da wir ja nicht wussten, ob wir auch in Kandy ankommen würden.

Da wir bei der Unterkunft in Negombo gut gespart hatten und uns nach der langen Busfahrt der Sinn nach etwas Luxus stand, entschieden wir uns für das Tagesangebot von Booking.com. Das 4* Hotel lag direkt am Fluss etwas außerhalb der Stadt. Gebucht haben wir jedoch nicht über booking, sondern wollten mal schauen, ob es direkt im Hotel vielleicht einen besseren Preis gab.

Zum Hotel ging es mit dem TukTuk. Das war eine schöne Fahrt durch das nächtliche Kandy.

Im Hotel verhandelte Franz einen guten Preis für 2 Nächte mit Frühstück und dem Zimmer mit Flussblick, sodass wir viel günstiger kamen, im Vergleich zur Buchung über Booking.


Totmünde fielen wir dann ins Bett und freuten uns riesig über eine warme Dusche, die es aber auch nur auf Bestellung gab.

Am Morgen konnten wir endlich den wunderschönen Blick auf den Fluss genießen. Es war traumhaft einfach auf dem Balkon zu sitzen und in die Weite zu schauen. Wir entschieden uns daher einen Tag Pause einzulegen. Es ist schließlich Urlaub!





Als wir nachmittags am Hotelpool lagen, kam eine kleine Horde Affen vorbei. Die haben erst einmal alle aus dem Pool eine Portion Chlorwasser getrunken und dann anderen Gästen die am Rand abgelegte Kleidung stibitzt. Da muss man wirklich aufpassen.

Abends haben wir auf der Terrasse des Hotel Restaurants gespeist. Franz hat etwas landestypisches versucht. Ich bin bei einem Hähnchensandwich geblieben, da mein Magen vom Flug her immer noch etwas rebelliert.



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