Ella -> Ulawalawe

Nach einem letzten Frühstück bei unserer Gastmutti in Ella packten wir unsere Rucksäcke und brachen auf. Gestern hatten wir und abends noch ein Taxi nach Ulawalawe organisiert. Dies war im Vergleich zu Zug oder Bus ein teurer Spaß. Ein privater Fahrer kostet in Sri Lanka verhältnismäßig viel, es ist aber die beste Variante um schnell und zuverlässig an sein Ziel zu kommen.

Von Ella aus ging es nach Ulawalawe. Hier liegt einer der vielen Nationalparks auf der Insel. Wir wollten unbedingt noch Elefanten sehen. Also sind wir direkt nach der Ankunft zu einer Nachmittagssafari gestartet.

Uns freute besonders, dass Helima und Sheena uns begleiteten. Beim gestrigen Treffen hatten wir Handynummern getauscht und in Kontakt geblieben. Die beiden wollten auch eine Safari machen, also teilten wir uns mit den Mädels aus Singapur einen Jeep.

Die Jeeps hier haben 6 gepolsterte Sitze von denen man eine super Aussicht hat. Unser Fahrer brachte uns zunächst zum Ticketschalter am Parkeingang, wo wir unsere beiden Begleiterinnen trafen. Zusätzlich stieg noch ein Ranger in den Jeep, der uns die Tiere zeigen und erklären konnte.

Am Parkeingang konnten wir noch einmal lesen, was alles nicht erlaubt war, im Park zu tun. Unter anderem durften wir auf keinen Fall den Jeep verlassen und irgendwo außerhalb des Jeeps sein.

Viele andere Jeeps mit anderen Touristen waren unterwegs. Besonders dort wo Elefanten oder Krokodile zu sehen waren, sah man große Ansammlungen.











Da aber scheinbar alles, was wir machen in einem kleinen Abenteuer endet, passierte auch heute wieder etwas Verrücktes: Unser Jeep fuhr sich fest!
Und zwar so richtig. Am Anfang versuchte  der Fahrer es mit verschiedenen Manövern. Dann stieg der Ranger aus und half dem Fahrer Holz unter die Reifen zu schieben. Jedoch scheiterten alle Versuche. 

Schließlich stiegen wir 4 auch aus dem Jeep und versuchten zu helfen. Leider war auch weit und breit kein anderer Jeep zu sehen, der uns rausholen konnte.


Am Ende hat unser Fahrer einen Ersatzjeep angefordert, welcher eine halbe Stunde auf sich warten ließ. Wir nutzten die Zeit für ein paar Fotos "in freier Wildbahn".



Schließlich dauerte die Safari statt 3 h 4,5 h und wurde so zu einem kleinen Abenteuer. Belohnt wurden wir auch noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Zusammen mit Halima und Sheena wurde der Ausflug einzigartig. Wir hatten zusammen viel Spaß.

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